GWD Minden – Ein Auf und Ab

Die Saison 2018/2019 endete für Minden mit einem 30:31 in Ludwigshafen, die dadurch das Wunder vom Klassenerhalt tatsächlich noch schaffen konnten.

Doch direkt zu GWD: Insgesamt steht man mit einem 14.ter Tabellenplatz mit 24:43 Punkten und einem Torverhältnis von -35 Toren im Tableau. Auffällig ist jedoch, das Dankersen in der Hinrunde 16 und in der Rückrunde nur noch 9 Punkte holte. Auch daran ist zu sehen, dass für das Team von Frank Carstens deutlich(!) mehr drin gewesen ist. Schließlich hat man zu Beginn der Saison auf den neuen Rückraum-Linken, Savvas Savvas (Hildesheim) verzichten müssen, weshalb Deutschlands Nationalspieler Marian Michalczik viele Minuten gesehen hat und insgesamt eine gute Serie, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr, gespielt hat.

Toptorschütze für Minden war der Norwegische Rückraum-Rechte Christoffer Rambo mit 138 Toren und 108 Assists.

Von den Ergebnissen war die Saison recht konstant. Man hat keine böse Niederlage gegen Teams, die am Ende die Plätze 4-18 belegt haben, hinnehmen müssen.

Das katastrophale 19:39 in Kiel am 32. Spieltag muss allerdings erwähnt werden. Des Weiteren hat man viermal mit nur einem Tor Differenz verloren und somit wichtige Punkte um bessere Platzierungen verspielt. Zu den positiven Highlights der Saison sind sicher die Heimsiege in der Mindener Kampa-Halle gegen Stuttgart (38:25) und gegen Gummersbach (40:28).

Abseits des Spielfeldes sorgte eine Überraschung für viele Schlagzeilen in Minden:

Der Vertrag von Dalibor Doder wird nicht verlängert! Dabei zeigte Doder eine durchweg gute Leistung und war unserer Meinung sogar stärker als in den 1-2 Jahren zuvor. Warum der Sportvorstand diese Entscheidung getroffen hat, erläutern wir in der Saisonvorschau in den kommenden Wochen.

Thema Sportvorstand: Frank von Behren, Geschäftsführer Sport und sein Kollege Markus Kalusche, haben Ihre Verträge um ein Jahr bis 2020 verlängert. Sehr kurze Vertragslaufzeit für den Herren, die sich um die Finanzen und um die Kaderzusammenstellung kümmern. Zudem sei erwähnt, dass beide Verträge erst Angang April(!) verlängert wurden. Da hat man sich in Dankersen viel Zeit gelassen. Hintergrund: man ist, bzw. war sich nicht 100%ig sicher, ob GWD zwei Geschäftsführer leisten kann und will.

Im ganzen bleibt festzuhalten, dass Minden eine, wie bereits erwähnt, gute Einzelspiele gezeigt hat, jedoch in der Rückrunde und besonders ganz am Ende der Serie, einfach zu viel liegen gelassen hat. Es wäre mit diesem Kader wirklich mehr drin gewesen. Den Kader haben wir vor der Saison, im Vergleich zu dem vom TBV Lemgo oder dem der HSG Wetzlar, als stärker eingestuft. Am Ende muss sich Minden aber knapp hinter diesen Teams mit einen enttäuschenden 14ten Tabellenplatz „zufrieden“geben.

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