SC DHfK Leipzig – Tanz auf der Platte?

Zu Beginn: Herzlichen Glückwunsch zur Eheschließung Karsten Günther! Der Manager und Geschäftsführer der Leipziger hat am Freitag seine Josefine geheiratet. Alles Gute für eure gemeinsame Zukunft!

Direkt am nächsten Tag wurde es auch für die Handballer ernst! Die erste Turnier-Runde des DHB-Pokals stand an. Im Finale gab es einen ungefährdeten 31:21 Sieg beim Gastgeber und Ligakonkurrenten HSG Nordhorn. Da merkte man doch einen deutlichen Qualitätsunterschied. Zum Pokal-Modus: dieser wird ab kommender Saison wieder geändert. Die meisten Mannschaften wollten die Turniere gar nicht erst ausrichten und so fand bisher die erste Runde nicht selten in einer kleinen Turnhalle, mit wenig Zuschauern, statt. Wirtschaftlich hat sich das ganze selbstverständlich auch selten gelohnt, auch wenn es Ausnahmen gegeben hat.

Schauen wir uns nun den Kader an. Das Leipziger Management hat mit Marko Mamic (Kielce) einen absoluten Topspieler geholt. Mamic ist im linken Rückraum beheimatet und wird das Angriffsspiel verbessern. Zudem hat man im Rückraum mit den Nationalspielern Weber und Semper weiterhin absolute Top-Leute im Kader. Mit dem erst 20-jährigem Neuzugang Luca Witzke hat man zudem einen super Transfer für die Spielmacher-Position verpflichtet. Witzke kommt aus Essen und hat in der Vorbereitung bereits angedeutet, dass er sich nicht verstecken muss. An ihm wird man in Leipzig noch viel Freude haben. Genauso viel Aufmerksamkeit darf man auch Joel Birlehm schenken. Der neue Torwart aus Lübbecke hat bereits gegen Nordhorn gezeigt, was er drauf hat. Glückwunsch zu dieser Verpflichtung! Joel bildet nun mit Jens Vortmann das Torwart-Duo. Hoffentlich bleibt Jens diese Saison Verletzungsfrei. Die letztjährige Nummer 1, Milos Putera, ist nun Co-Trainer. Alle drei genannten haben übrigens eine Ostwestfalen-Vergangenheit. Vortmann stand in Minden im Tor, Putera in Nettelstedt und Birlehm sogar bei beiden Klubs. Schöne Grüße aus Ostwestfalen auf diesem Wege!;)

Die Verpflichtung von Philipp Müller aus Melsungen sehen wir ebenfalls positiv. Er wird die Abwehrqualität noch einmal anheben und der jungen Truppe viel Erfahrung mitgeben. Genesungswünsche gehen natürlich an Mittelmann Pieczkowski. Hoffentlich kommt er stark und gesund zurück. Wenn wir wir uns den weiteren Kader anschauen, fällt auch auf, das die Leipziger einige Spieler aus dem eigenen Nachwuchs integrieren. Zum Beispiel mit dem U-19 Vize-Weltmeister Julius Meyer-Siebert. Auch Marc Esche und Oliver Seidler gehören zum Profikader. Sehr gut!

Gespannt sind wir, wen Karsten Günther als Nachfolger von Franz Semper, der 2020 nach Flensburg wechselt, aus dem Hut zaubern wird. Hinter Semper dürfen sich zunächst Remke und Kristjannson beweisen. Neben Rojewski, Jurdzs und Villadsen, wird wohl auch Raul Santos die Leipziger bald verlassen. Leider hat die Ehe Santos/Leipzig nicht gepasst.

Wo sehen wir den Sportclub Deutsche Hochschule für Körperkultur Leipzig am Ende der Saison? Auf jeden Fall besser als in der letzten Serie. Die letzte Hinrunde war aus Leipziger-Sicht eine halbe Katastrophe. Da muss und wird mehr kommen. Die Männer in Grün werden am Ende Platz 7-9, somit ihr herausgegebenes Saisonziel, erreichen. Dann kann auch fleißig getanzt werden. Viel Erfolg!

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