TuS N-Lübbecke – TV Hüttenberg 25:20 (12:10)

Samstag Abend – 2. Handball-Bundesliga – Lübbecke – 1400 Zuschauer. Beide Mannschaften stehen vor dem Spiel in der Tabelle ziemlich weit unten. Sicherlich aus Sicht der Nettelstedter noch dramatischer. Hüttenberg zeigte Zuhause einige gute Partien und konnte gegen Lübeck einen Punkt holen und gegen Coburg sogar gewinnen. Auswärts hingegen gab es bisher noch nichts zu holen.

Auf in die Partie: Der TuS konnte seine Überlegenheit zu Anfang des Spiels gut umsetzen und führte folgerichtig mit 5:1 nach elf Minuten. In der Folge konnte Hüttenberg jedoch immer verkürzen und war vier Minuten später schon auf zwei Tore dran (6:4, 15.Minute). Die Hüttenberger mussten dann allerdings auch noch auf ihren Linkshänder im Rückraum verzichten. Dieudonne Mubenzem verletze sich im Spiel und konnte nicht wieder mitwirken. Da die Hessen bereits auf ihren Shooter im Linken-Rückraum, Markus Stegefelt verzichten musste, ein weiterer Rückschlag für das Team von Frederick Griesbach. Merlin Fuß konnte Mubenzem allerdings gut ersetzen, der bis zu seiner Verletzung recht unglücklich wirkte, und vier Treffer bei sieben Versuchen erzielen.

Beim TuS konnte sich Valentin Spohn in der zweiten Halbzeit immer besser in Szene gesetzt werden und markierte bei seinen sechs Versuchen fünf Treffer. Besonders wenn Roman Becvar ihn Spiel bringt ist Spohn mit seiner Geschwindigkeit und seinem harten Wurf kaum zu stoppen. Bester Schütze im Spiel war allerdings Jo Gerrit Genz aus dem rechten-Rückraum (6/9 Tore). Beim Turnverein aus Hüttenberg konnte neben Fuß vor allem Hendrik Schreiber auf der Mitte überzeugen. Seine Dynamik, Schnelligkeit und Durchschlagskraft ist schon überragend. Schreiber ist auch erst 21 Jahre alt und wird sich sicher noch weiter verbessern. Schreiber wurde vor der Saison vom Nachbarn aus Wetzlar ausgeliehen. Auch Björn Zintel hat mächtig Betrieb im Angriff gemacht.

Hüttenberg kämpfte immer weiter und konnte in der 50.Minute zum 19:19 ausgleichen. Das lag auch an Torhüter Nikolai Weber, der insgesamt vier(!!) Siebenmeter der Nettelstedter hielt. Doch dann reagierte Coach Emir Kurtagic mit Johannes Jepsen für Peter Tatai im Tor. Tatai machte kein schlechtes Spiel aber wir hätten Jepsen schon einige Minuten eher gebracht, bevor man wohlmöglich beide Punkte nach Hüttenberg schickt. Jepsen hielt insgesamt überragende 67% der Würfe und hat das Spiel für den TuS entschieden. Auch das Spiel über den Kreis lief besser. Moritz Schade traf dreimal. Die Außen hatten allerdings nicht ihren besten Tag. Der TuS kam in den letzten zehn Minuten dennoch offensiv immer besser in Fahrt und konnte am Ende verdient mit 25:20 die Partie für sich entscheiden. Hut ab für die kämpferische Leistung der Hüttenberger.

Statistiken TuS:

Tatai (7 Paraden), Jepsen (6 Paraden),Genz (6), Spohn (5), Bechtloff (3), Schade (3), Strosack (3), Becvar (2), Orlowski (2) Ebner (1).

Hüttenberg:

Weber (11 Paraden), Schreiber (4), Fuß (4), Zintel (3), Fernandes (2), Hübscher (2), Sklenak (1), Klein (1), Mubenzem (1), Zörb (1), Lambrecht (1).

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